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Bericht

Int. Austrian Classics 2010 (WAKO-WORLD CUP)

Vom 16.04 bis 17.04 war die Olympiahalle in Innsbruck (A) Austragungsort der diesjährigen Int. Austrian Classics . Auf dem Turnier, welches zu den grössten WAKO World CUP Turnieren in Europa zählt, waren über 1000 Kämpfer aus über 30 Nationen (Europa, USA) am Start. Die Topkämpfer aus England, Irland und Norwegen waren auf Grund des Linienflugverbots nicht am Start. Gekämpft wurde über die zwei Turniertage in den Kickboxdisziplinen Vollkontakt, K1, Leichtkontakt sowie im Punktekampfkickboxen. Das FL Team war mit insgesamt 8 Kämpfern am Start. Betreut wurde das Team von Teamchef Rainer Davida, Nationaltrainer Besim Music und dem neuen FL-WAKO Präsident Mario Thöny.

Davida und Matt erzielen Bronze
Die drei B-Kaderkämpfer Peter Davida, Johannes Matt und Dominik Biedermann kämpften bei den Grüngurtklassen. Peter Davida startete im Leichtkontakt in der Klasse – 80 kg. Dort traf er in der ersten Runde auf einen Gegner aus Ungarn. Zu Beginn führte Davida dank guten Treffern noch nach Richterpunkten. Doch im Finish des 3-minütigen Kampfes konnte sein Gegner aufholen und gewann mit 3 zu 2 Richterstimmen. Im Punktekampf (+80 kg 13 Starter) gewann Peter den ersten Kampf und traf im Viertelfinale auf seinen Teamkollegen Biedermann Dominik. Beide leisteten sich einen guten Schlagabtausch und Dominik konnte dem etwas erfahrenen Davida gute Parole bieten. Peter konnte im Finish mit 6 zu 3 Punkten gewinnen. Im Halbfinale traf er auf einen Italiener und späteren Sieger der Gewichtsklasse. Davida stellte sich gegen seinen Kontrahenten gut ins Szene unterlag jedoch klar nach Punkten und war somit sehr guter Dritter. Johannes Matt, welcher zum ersten Mal im World Cup bei den Farbgurten antrat, kämpfte in der Klasse (-75kg / 10 Starter). Nach einen Freilos und einem gewonnen Kampf stand er im Halbfinale. Dort traf er auf einen starken Ungaren. Matt, etwas angeschlagen auf Grund einer Verletzung aus dem Vorkampf, zeigte Kampfeswillen und unterlag im Finish jedoch klar nach Punkten.

Die Juniorenkämpfer Omer und Harris Music startete in den Juniorenklassen (Punktekampf 32 u. 37 kg) sie konnten sich beide in ihren Klassen mit guten Treffern jeweils bis in die zweite Runde vorkämpfen. In Runde zwei musste sie sich gegen ihre starken Alterskollegen jeweils, jedoch knapp nach Punkten, geschlagen geben.

A-Kaderkämpfer out im Viertelfinale
Metin Kayar, Memet Gündogdu und Günther Wohlwend erwischten ein durchzogenes Wochenende. Sie konnten teils gute erfolgreiche Punkte bei ihren Vorrundenkämpfen setzen, kamen jedoch über das Viertelfinale nicht hinaus. Kayar und Gündogdu starteten beide im Punktekampf in den Klassen (-74 kg / 44 Starter / -79 kg / 36 Starter). Metin scheiterte in der Klasse -74 kg in der zweiten Runde gegen einen Kämpfer aus Italien. In der Klasse -79 konnte er sich mit einer starken Darbietung bis in die dritte Runde (Viertelfinale) vorkämpfen und scheiterte dort gegen einen späteren Finalisten. Memet Gündogdu musste sich jeweils, trotz beherztem Einsatz jeweils in Runde eins geschlagen geben. Günther Wohlwend startete in den Klassen (-94 kg / 20 Starter / +94 / 19 Starter). In der Klasse +94 kg scheiterte er bereits in Runde eins gegen den amtierenden WAKO Vizeweltmeister -94 kg Csikos Peter (HUN) mit 7 zu 11 Punkten. In der Klasse -94 kg konnte der Unterländer sich noch bis ins Viertelfinale vorkämpfen und traf dort abermals auf Csikos und unterlag erneut nach Punkten. Gündogdu und Wohlwend starteten ebenfalls noch im Open-Bewerb (44 Starter). Memet unterlag dabei in Runde zwei einem Österreichischen Kämpfer. Wohlwend traf in Runde 3 (Viertelfinale) auf –Grillo- (I) und unterlag knapp mit 6 zu 8 Punkten.

Out in Runde zwei im Teambewerb
Im Teambewerb waren 19 Top-Teams, aufgeteilt in zwei Pools, am Start (Kampfzeit jeweils 1x2 Min.). Jedes Team bestand aus drei Kämpfern und einer Kämpferin. Dasjenige Team, welches nach vier Kämpfen die höheren Punkte erzielte, war eine Runde weiter. Günther Wohlwend kämpfte dabei erneut für das Team TSCHECHIEN von Petr Kotic. Der Unterländer konnte sich wie bereits in Athen sehr gut integrieren. Nach einem Sieg gegen das Team Greece kam das Out gegen das spätere Siegerteam KIRALY aus Ungarn.